Ralph Diehl

Ralph Diehl

Inhaber American Bartender School

 

Vita

“Ich bin geboren am 30. Mai in Stuttgart als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft erlernte ich den Beruf des American Bartender in Los Angeles in der American Bartender School in Wilshire Boulevard. Anschließend war ich 5 Jahre in Nord- Zentral- und Südamerika als Bartender unterwegs und legte in San Francisco meine Prüfung zum Barmeister ab.

Zurück in Deutschland eröffnete ich 1982 in München, das älteste und einzige Amerikanische Restaurant mit gehobener amerikanischer Küche in Europa. Parallel dazu gründete ich 1984 die erste American Bartender School in Europa.







Mehr als 3500 Schüler wurden seither in der American Bartender School für die internationale Karriere ausgebildet und konnten sich in Bars wie der

  • Falk’s Bar, Bayerischer Hof München (Bester Barkeeper Deutschlands – Gault Millaut)
  • Schuhmann’s Bar, München
  • Havanna Bar, München
  • Goldene Bar, München
  • Adlon, Berlin
  • Kempinski Hotel, St. Moritz
  • Four Seasons, Las Vegas
  • Hilton Group, Singapore u.v.m

einen Namen machen.

Desweiteren bin ich:

  • Initiator und Veranstalter der „First European Barworld“, München.
  • Amerikanischer und Deutscher Barmeister.
  • Autor div. Cocktailbücher. Das Buch „1000 Cocktails mit Bier“ sorgt bis heute in der Brauindustrie für Furore. Das Buch wurde im Frühjahr 2005 von mir sehr erfolgreich auf einer Convention von Anheuser Busch in San Diego vorgestellt und wurde im Juni 2005 mit dem Förderpreis Bierkultur ausgezeichnet.
  • Mitglied des Prüfungsausschusses der IHK München (für Barmixer und Barmeister)
  • Gründungsmitglied der American Whiskey Academy e.V.

 

Stellenwert des Barmeisters/der Barmeisterin IHK

Seit 2015 haben sich bundesweit alle IHK´s an die gleichen Zulassungsvoraussetzungen zu halten. Weil bislang auch „Barschulen“ ihre Spielchen mit dieser Auszeichnung getrieben haben, ist dies der Grund wieso so viele Absolventen mit Zertifikaten (ohne eine öffentlich rechtlich abgenommene Prüfung) ihr Unwesen in der Branche treiben können.
Somit hat der Titel sehr gelitten, was sehr schade ist und dadurch der Barmeister IHK enorm an Stellenwert verloren hat.

Durch die Veränderung gibt es auf der einen Seite Vorteile aber auch Nachteile.
Der Barmeister IHK ist schwieriger zu erreichen und auch finanziell fast uninteressant geworden. Die Zeit hat sich geändert und die Schüler wollen heute schnell und einfach lernen, sie haben keine Zeit mehr. Trotzdem hoffen wir, dass durch die Änderungen, der Barmeister IHK wieder an Stellenwert gewinnt und weitere Lerninhalte in Kauf genommen werden.

Es ist wie in jedem anderen Beruf auch:
Man lernt gewisse Regeln und die sind schon seit ewigen Zeiten Gesetz. Aber jeder Schankkellner der einen Shaker halten kann eröffnet eine Barschule. Dadurch werden alle Regeln außer Kraft gesetzt und es gibt wieder einen neuen Titel mehr für dieses Berufsbild.

Dabei ist es so wichtig, dass die Ausbildung sehr professionell und solide ist, damit der Absolvent mit großem Eifer an seinen neuen Arbeitsplatz gehen kann. Denn wenn man einmal „Blut geleckt“ hat tut sich einem eine ganz neue Welt auf!

Es gibt in unserer Branche so viele Möglichkeiten wie z.B.: sich das Studium zu finanzieren, die Welt kennen zu lernen, Freunde zu gewinnen und gutes Geld zu bekommen. Es gibt so viele offene Stellen wobei das Land keine Rolle spielt. Unser Beruf ist eine Berufung und da ist Charisma nur ein wichtiger Punkt.

Große Häuser sind inzwischen wieder  soweit, dass sie mehr Wert auf die Ausbildung der Bar Leute legen, vor allem auf Zeugnisse und Zertifikate international anerkannter Schulen.”