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Xenia Schwarz

Recruiter

Konen & Lorenzen Recruitment Consultants

 

Arbeiten als Recruiter

“Stellenanzeigen in den Medien schalten und abwarten, dass erste Bewerbungen eingehen – eine gängige praktizierte Art, offene Positionen im Unternehmen mit einem geeigneten Bewerber zu besetzen. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren die Anzahl der Bewerbungen für viele Unternehmen drastisch verringert und es mussten Alternativwege zur Stellenbesetzung gesucht werden. Deshalb ist heute das „post and pray“ nicht mehr die alleinige Methode, um neue Mitarbeiter zu finden. Heute gehen Unternehmen proaktiv auf den Bewerbermarkt.

Das „Active Sourcing“ ist ein wichtiger Bestandteil dieser Suche. Zahlreiche Unternehmen und Personalberatungen haben Recruiter, Headhunter oder auch Talent Akquisition Manager in ihren Teams. Egal wie die Stellenbezeichnung lautet, sie alle haben das gleiche Ziel: einen für die Vakanz und das Unternehmen geeigneten Bewerber zu finden und im Idealfall zu rekrutieren.







Es gibt Datenbanken mit Kandidaten aus der Vergangenheit, die das Bewerbermanagement vereinfachen sollen. Findet sich dort kein ‚Match‘, ist es an dem Recruiter gelegen, in den sozialen Medien, hierzu zählen Xing, LinkedIn und Facebook, und auch auf Messen oder bei Fachseminaren nach potentiellen Kandidaten zu suchen. Die Suche selbst ist dank verschiedener Online-Optionen oft sehr effektiv, aber die Kontaktaufnahme stellt sich meist als schwierig heraus. Hier gilt dann proaktive schriftliche Ansprache, ggf. auch ein Telefonanruf (wenn denn Kontaktdaten einsehbar sind) oder auch über gemeinsame Kontakte eine Empfehlung zu bekommen und anzusprechen. Der Schlüssel zum Kontakterfolg liegt in drei Komponenten: einem auffordernden und sich abhebenden Text in der Nachricht, der konsequenten Nachverfolgung des Erstkontakts und eines frühestmöglichen telefonischen oder auch persönlichen Gesprächs.

Je nach Personalberatung ruft man auch in Unternehmen an und spricht mit den Mitarbeitern vor Ort. Dies zählt dann zur sogenannten Kaltakquise. Das bedarf einiger Vorbereitung, Überwindung und Überzeugungskraft.

Nachdem der Erstkontakt aber hergestellt ist und das Interesse des Gegenübers geweckt wird, führt man als Recruiter auch erste Interviews durch, klärt eventuelle Fragen und vergleicht‚ Nachfrage und Angebot in Hinsicht auf eine Vakanz und das Unternehmen. Im Anschluss leitet der Recruiter das Profil an die Consultants weiter, die die Suchaufträge aktiv betreuen und den Recruitment Prozess nun im Idealfall bis zur Einstellung begleiten.

Der Weg dahin

Ich selbst hatte im Anschluss an meine Schulzeit eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau absolviert und vor Beginn meines BWL Studiums noch ein Jahr Berufserfahrung gesammelt. Nach dem erfolgreichen Abschluss habe ich als Recruiter bei Konen & Lorenzen gestartet und arbeite sehr gerne in dem Tätigkeitsfeld. Die Soft Skills, die man im Hotel oder Restaurant erwirbt, sind auch für den Beruf des Recruiters wichtig: man muss kontaktfreudig und geduldig sein, ebenso wie selbstbewusst und selbstsicher. Zum Schluss ist Hartnäckigkeit wichtig und von großer Bedeutung.

Man sollte Spaß und Freude an der stetigen Weiterentwicklung haben. Wir arbeiten mit Menschen und Plattformen, die sich stets entwickeln und verändern. Darum muss man am Ball bleiben, sich informieren, hinterfragen und nach neuen Möglichkeiten suchen. Man lernt eben nie aus.”